Stand: 15.04.2026 · Gilt für die Nutzung der Software „MalerPlus“ (SaaS)
Diese AGB regeln die Bereitstellung und Nutzung der cloudbasierten Software MalerPlus (nachfolgend „Software“), bereitgestellt durch den Anbieter. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB).
Sofern ein Nutzer ausnahmsweise als Verbraucher (§ 13 BGB) handelt, gelten diese AGB nur insoweit, als sie mit zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften vereinbar sind; die übrigen Regelungen bleiben in diesem Fall wirksam.
Der Anbieter stellt die Software als SaaS-Lösung zur Verfügung (Projektverwaltung, Kalkulation, PDF-Erstellung, Rechnungen, Aufmaß). Ein Anspruch auf bestimmte Funktionen oder ständige Verfügbarkeit besteht nicht.
Der Nutzer ist allein verantwortlich für alle eingegebenen Daten, Preise, Kalkulationen, Rechnungen und deren rechtliche sowie steuerliche Richtigkeit. Die Software stellt lediglich ein technisches Werkzeug dar und ersetzt keine fachliche oder rechtliche Prüfung.
Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, falsche Abrechnungen oder steuerliche Schäden ist ausgeschlossen.
Der Anbieter führt im Rahmen der SaaS-Leistung technische Backups durch; Details siehe Anlage 2 (TOMs). Der Nutzer bleibt dennoch für seine eigenen Aufbewahrungspflichten (z. B. GoBD, §§ 257 HGB, 147 AO bei Rechnungsdaten) verantwortlich und exportiert relevante Dokumente (insbesondere Rechnungen als PDF) rechtzeitig. Eine dauerhafte Archivierung über die Vertragslaufzeit hinaus wird nicht geschuldet; nach Vertragsende gilt Ziffer 12 AVV (Rückgabe / Löschung).
Die Nutzung ist persönlich und nicht übertragbar. Reverse Engineering oder Weitergabe der Software ist untersagt.
Die Nutzung erfolgt im Abonnement. Die Abrechnungsperiode ergibt sich aus dem gewählten Tarif (monatlich, halbjährlich oder jährlich).
Der Vertrag verlängert sich automatisch um die jeweilige Abrechnungsperiode, wenn er nicht bis spätestens zum Ende der laufenden Periode gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit über die App-Einstellungen oder in Textform (E-Mail an info@malerplus.app) möglich und wirkt zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode.
Bereits gezahlte Beträge werden bei ordentlicher Kündigung nicht anteilig erstattet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei Zahlungsverzug kann der Zugang nach angemessener Fristsetzung gesperrt werden.
Für die Nutzung von MalerPlus verarbeitet der Anbieter im Rahmen der SaaS‑Leistung personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers. Daher gilt ergänzend zu diesen AGB der folgende Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Eine separate Unterschrift ist nicht erforderlich; die Zustimmung erfolgt elektronisch im Rahmen der Vertragsnutzung.
Direktlink: AVV als Einzeldokument
zwischen dem jeweiligen Nutzer (nachfolgend „Auftraggeber“) und
Marcel Keller, Niederfeldweg 116, 47447 Moers, Deutschland (nachfolgend „Auftragnehmer“), E‑Mail: info@malerplus.app
gemeinsam auch „Parteien“.
Dieser AVV gilt für die Nutzung der Software MalerPlus (SaaS) und ergänzt die AGB. Er wird mit der Nutzung bzw. durch Zustimmung im Rahmen der Registrierung / Vertragsannahme wirksam.
Gegenstand ist die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Auftraggebers im Rahmen der Bereitstellung, des Betriebs und der Wartung der SaaS‑Plattform MalerPlus. Der AVV gilt für die Dauer des Hauptvertrags sowie bis zur vollständigen Rückgabe/Löschung der Daten.
Der Auftragnehmer verarbeitet Daten ausschließlich zur Erbringung der vertraglichen Leistungen (u. a. Nutzerverwaltung, Projekt-/Kundenverwaltung, Angebots- und Rechnungserstellung, PDF‑Erstellung/Export, Synchronisation/Backups, Support, Abrechnung/Subscription).
Der Auftragnehmer verarbeitet Daten nur auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers, soweit nicht eine gesetzliche Verpflichtung zur Verarbeitung besteht. Weisungen können über die Produktfunktionen (z. B. Löschung/Export) sowie in Textform (E‑Mail) erteilt werden.
Der Auftragnehmer setzt TOMs gemäß Anlage 2 um. TOMs können weiterentwickelt werden, sofern das Sicherheitsniveau nicht unterschritten wird.
Der Auftragnehmer setzt Unterauftragsverarbeiter ein (siehe Anlage 3). Der Auftraggeber erteilt hierfür eine allgemeine Genehmigung. Über wesentliche Änderungen (Hinzufügen/Ersetzen) wird der Auftraggeber in geeigneter Form informiert; er kann aus wichtigem Grund widersprechen.
Soweit im Rahmen der eingesetzten Dienste Daten in Drittländer übermittelt werden, erfolgt dies ausschließlich unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben (insbesondere geeignete Garantien wie EU‑Standardvertragsklauseln bzw. Angemessenheitsbeschlüsse) durch den jeweiligen Anbieter und im Rahmen der Konfiguration.
Der Auftraggeber ist berechtigt, die Einhaltung dieses AVV nach angemessener Vorankündigung zu überprüfen. Als Nachweis können insbesondere aktuelle Sicherheits- und Compliance‑Informationen der eingesetzten Plattformdienste sowie eine schriftliche Eigenerklärung dienen. Vor‑Ort‑Audits nur, sofern erforderlich und nach Abstimmung.
Nach Ende des Hauptvertrags löscht der Auftragnehmer die im Auftrag verarbeiteten Daten innerhalb angemessener Frist, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Soweit der Auftraggeber vorab einen Export über Produktfunktionen anfordert, hat dies Vorrang. Backups werden im Rahmen der Backup‑Zyklen überschrieben/gelöscht.
Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber ohne unangemessene Verzögerung über Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten, soweit diese Daten des Auftraggebers betreffen, und unterstützt bei der Erfüllung gesetzlicher Meldepflichten.
Für Haftung und Haftungsbegrenzung gelten die Regelungen des Hauptvertrags/AGB, soweit gesetzlich zulässig. Unabhängig davon bleiben die gesetzlichen Regelungen der DSGVO unberührt.
Änderungen und Ergänzungen dieses AVV bedürfen der Textform. Im Konfliktfall gehen die Regelungen dieses AVV den übrigen vertraglichen Regelungen zur Auftragsverarbeitung vor.
Zum Drittlandtransfer: Soweit bei den eingesetzten Diensten Daten in Drittländer übermittelt werden, erfolgt dies ausschließlich unter Sicherung durch geeignete Garantien im Sinne von Art. 44 ff. DSGVO – insbesondere EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c) oder Angemessenheitsbeschlüssen (Art. 45).
Im Rahmen der Nutzung versendet der Anbieter drei kategorisch getrennte Arten von E-Mails:
In den Kontoeinstellungen unter „Benachrichtigungen“ kann der Nutzer die zulässigen E-Mail-Kategorien einzeln steuern. Zusätzlich enthält jede System- oder werbliche E-Mail am Ende einen personalisierten Abmeldelink (30 Tage gültig) sowie den RFC 8058 „List-Unsubscribe“-Header für Ein-Klick-Abmeldungen in modernen E-Mail-Clients. Die Abmeldung ist kostenfrei und wirkt unverzüglich, spätestens innerhalb von 72 Stunden.
Der Nutzer ist verpflichtet, eine gültige E-Mail-Adresse zu hinterlegen und Änderungen zeitnah zu aktualisieren. Rechtlich relevante Erklärungen (z. B. Rechnungen, Kündigungsbestätigungen, Sicherheitshinweise) gelten mit Zugang an die zuletzt hinterlegte Adresse als zugegangen.
Der Anbieter protokolliert Opt-Ins, Double-Opt-In-Bestätigungen und Opt-Outs mit Zeitstempel und technischem Kontext zur Erfüllung der Nachweispflicht nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO.
Für Anliegen zur E-Mail-Kommunikation, zur Geltendmachung von Betroffenenrechten nach DSGVO (insbesondere Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch, Widerruf einer Einwilligung) oder allgemeinen Support-Fragen:
Anbieter-Kontaktdaten siehe Impressum. Der Nutzer kann sich darüber hinaus bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO).
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam.
Hinweis: Diese AGB dienen der Absicherung des Betreibers im B2B-Verkehr.